Beim NachhaltigkeitsCamp Bonn wird auf nachhaltiges Veranstaltungsmanagement geachtet. Foto: Engagement Global

Beim NachhaltigkeitsCamp Bonn ist der Name Programm. Es werden nicht nur kreative und nachhaltige Ideen vorgestellt und diskutiert, sondern auch bei der Veranstaltungsorganisation steht der Nachhaltigkeitsgedanke im Vordergrund.

Die Bewerbung der Veranstaltung läuft ausschließlich über Social Media, unseren Newsletter und den Blog. So kommen wir ganz ohne Papier für Flyer oder Plakate aus. Auch vor Ort versuchen wir so wenig Papier wie möglich zu verwenden.

Um die No-Show Rate, also die Zahl der nicht erscheinenden Teilnehmenden, zu reduzieren und besser planen zu können, schicken wir euch vorab Erinnerungs-E-Mails mit der Bitte, euch abzumelden, falls ihr doch nicht teilnehmen könnt. Das beugt übrigens auch Lebensmittelverschwendung vor und macht obendrein Menschen glücklich, die sonst kein Ticket mehr bekommen hätten!

Unser rheinländischer Caterer verwendet, wenn möglich, regionale und saisonale Produkte und verzichtet für die Zubereitung der Speisen für das Barcamp ganz auf tierische Erzeugnisse. Ihr könnt euch also auf ein leckeres Buffet mit veganen Köstlichkeiten freuen. Essen, das übrig bleibt, könnt ihr nach der Veranstaltung gerne mit nach Hause nehmen. Vergesst also eure Brotdosen nicht!
Zum Frühstück und zum Nachmittags-Kuchen gibt es fairen Kaffee und Tee in Bio-Qualität. Außerdem gibt es eine Wasser-Bar, an der ihr eure mitgebrachten Trinkflaschen auffüllen könnt.

Wer eine etwas längere Anreise hat, hat die Möglichkeit, direkt vor Ort zu übernachten. Das NachhaltigkeitsCamp Bonn 2019 findet im Basecamp Bonn statt – einem Hostel im Campingplatz-Stil, in dem ausgesonderte Wohnwagen, Schlafwagen und US-Airstreams als Übernachtungsgelegenheit dienen. Wer eine der Retro-Schlafmöglichkeiten bucht, bekommt zehn Prozent Rabatt. Der Veranstaltungsort ist außerdem mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen und bietet für alle Bonner, die lieber mit dem Fahrrad unterwegs sind, ausreichend Stellplätze.

Falls ihr selbst ein Event plant, könnt ihr euch an folgenden Punkten orientieren:

Veranstaltungsort und Anreise
Gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Nahegelegene Übernachtungsmöglichkeiten
Die Location hat im besten Fall ein integriertes Nachhaltigkeitskonzept (Öko-Strom, Ressourcensparsamkeit)

Teilnahmemanagement
Elektronisches Einladungsverfahren
Verzicht auf Papier auch während der Veranstaltung
Reduktion der No-show Rate und bessere Planbarkeit durch Erinnerungs-E-Mails

Catering
Verwendung regionaler und saisonaler Produkte (in Bio-Qualität)
Verzicht auf tierische Erzeugnisse
Vermeidung von Lebensmittelabfällen durch richtige Planung
Spende unverarbeiteter Lebensmittel an gemeinnützige Organisationen
Mitnahme von Speiseresten durch Teilnehmende
Angebot von Leitungswasser in Karaffen und Getränken wie Kaffee oder Tee in Bio-Qualität und am besten fair gehandelt

Barrierefreiheit
Barrierefreie Wege am Veranstaltungsort
Auflösung von Sprachbarrieren, gegebenenfalls durch Übersetzung in Gebärdensprache
Erfragen von möglichem Assistenzbedarf im Vorfeld

Weitere Ideen und Vorschläge zu einem nachhaltigen Veranstaltungsmanagement findet ihr auf der Website des Rat für Nachhaltige Entwicklung oder im Leitfaden für die nachhaltige Organisation von Veranstaltungen des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Zur Webseite des Rat für nachhaltige Entwicklung
Zum Download des Leitfadens für die nachhaltige Organisation von Veranstaltungen

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