Personen sitzen in einem Stuhlkreis und unterhalten sich.

Beim diesjährigen NachhaltigkeitsCamp Bonn haben die Teilnehmenden bewiesen, dass auch in kleinerer Runde intensiv über große Themen gesprochen werden kann: In den angebotenen Sessions ging es etwa um Forschung für Nachhaltigkeit, partizipative nachhaltige Stadtgestaltung oder die Energiewende.

Nachdem das letzte Barcamp pandemiebedingt in den digitalen Raum verlegt wurde, haben die Sessions in diesem Jahr wieder in den Vorgärten der Wohnwagen des BaseCamps Bonn stattgefunden. Aber auch der Außenbereich mit den ausrangierten Bussen und der Bönnsche Bimmel hat Platz zum Austauschen, Diskutieren und Ideenspinnen geboten.

In seiner Session zum Thema „Nachhaltigkeit, aber für alle“ hat Moses Sikaala, Referent von Bildung trifft Entwicklung, zum Einstieg verschiedene Projekte in Sambia vorgestellt, die den Menschen vor Ort etwa Arbeitsplätze bieten oder Solaranlagen zur Stromerzeugung zur Verfügung stellen. Anschließend diskutierten die Teilnehmenden die Frage, wie es gelingen kann, allen Menschen – ganz besonders im Globalen Süden – ein nachhaltiges Leben zu ermöglichen. Dabei war man sich schnell einig, dass die Zivilgesellschaft (vor allem im Vergleich zu staatlichen Akteuren) viel erreichen kann und dass es wichtig ist, die an den Projekten beteiligten Menschen vor Ort in ihrem Engagement und ihrer Eigenverantwortung zu unterstützen.

Carolin Schmidt hat wiederum eine Session zum Thema „Ausbildung zum/zur Klimabotschafter*in“ angeboten. Dabei berichtete sie unter anderem davon, dass Schülerinnen und Schüler oft Bedenken haben, sich aktiv für den Klimaschutz einzusetzen, wenn sie selbst keine Nachhaltigkeitsprofis sind. Doch ist Carolin der Meinung:

„Man muss nicht das perfekt nachhaltige Leben führen, um auf die Klimakrise aufmerksam zu machen. Schon mit kleinen Aktionen wie gemeinschaftlichem Müllsammeln oder einer Mini-Demo an der eignen Schule, kann man auf Umweltthemen aufmerksam machen und ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit erzeugen.“

Neben den abwechslungsreichen Sessions bot das Barcamp aber wie immer auch die Möglichkeit, zu plaudern und sich zu vernetzen – sei es beim pflanzlichen Mittagessen oder bei einem Stück veganem Kuchen.

Wir freuen uns schon sehr auf das nächste NachhaltigkeitsCamp Bonn! Ihr euch auch?

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