Bereits zum zweiten Mal veranstaltet Engagement Global das NachhaltigkeitsCamp in Bonn. Dieses Jahr steht dabei auch die Jahrespartnerschaft mit der Stadt Bonn im Fokus. Aber was bedeutet das eigentlich, warum wird das #ncbn17 überhaupt veranstaltet und was ist ein guter Tipp für ein nachhaltiges Leben? Wir haben Annika, Christine, Fredrika und Jana vom Organisationsteam einfach mal gefragt.

Bonn.digital: Engagement Global ist Jahrespartnerin 2017 der Stadt Bonn. Was genau bedeutet das für die Stadt und eure Institution? Welchen Mehrwert hat diese Partnerschaft für das global ausgerichtete Engagement Global?

Engagement-Global-Orgateam: Die Stadt Bonn lädt ja seit 2000 jedes Jahr eine in Bonn ansässige, international arbeitende Organisation zu einer Jahrespartnerschaft ein. Wir freuen uns besonders, dass aus Anlass unseres fünfjährigen Jubiläums Engagement Global für 2017 Jahrespartnerin der Stadt Bonn ist. Unser Auftrag ist es, entwicklungspolitisches Engagement in Deutschland zu fördern. Das gelingt uns aber nur dank der guten Zusammenarbeit mit Zivilgesellschaft und Kommunen. Die Stadt Bonn war dabei von Anfang an ein wichtiger Partner und wir wollen die langjährige gute Zusammenarbeit mit der Stadt Bonn stärken. Außerdem sollen gemeinsame Anliegen wie die Umsetzung der Agenda 2030 vorangebracht werden. Zur Gestaltung des Jahres ist eine Reihe von gemeinsamen Veranstaltungen geplant, in die weitere Partner und Akteure einbezogen werden.

Ein Event in diesem Jahr im Zuge der Jahrespartnerschaft ist das NachhhaltigkeitsCamp Bonn. Was erwartet ihr euch von diesem Event?

Nach dem großen Erfolg vom letzten Jahr, bei dem 160 Teilnehmende kamen, wollen wir an diese tolle Resonanz anknüpfen. Thematisch geht es ja vor allem um global nachhaltige Entwicklung. Wir wünschen uns, dass sich die Teilnehmenden über die vielen verschiedenen Facetten von Nachhaltigkeit austauschen und Neues lernen. Sie können die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen konkret diskutieren und mit vielen praktischen Ideen lebendig machen. So wollen wir einen Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung der Agenda 2030 leisten.

Was ist euer bester Tipp, um ein nachhaltiges Leben zu führen?

Man sollte sich diesem Thema vor allem nicht zu ehrfürchtig nähern. Nach dem Motto: Oh Gott, wo soll ich denn da anfangen? Auch kleine Veränderungen im Alltag sind wichtig. Den Stoffbeutel zum Einkaufen mitnehmen, Öko-Strom abonnieren, faire Kleidung kaufen, Bahn statt Flugzeug, wenn möglich, zu einer nachhaltigen Bank wechseln – das sind alles Dinge, die relativ leicht umzusetzen sind und trotzdem etwas bewirken.

Vielen Dank, Annika, Christine, Fredrika und Jana!

Hast du eigentlich schon dein Ticket für das NachhaltigkeitsCamp Bonn 2017? Nein? Dann aber schnell!

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